|

Der Anfang
Nachdem sich Roger Muntau und Florian Gehlen bereits seit Anfang der 80er Jahre jeden Sonntag zum gemeinsamen Trompetenspiel trafen, war man sich nach einiger Zeit einig, dass es nicht bei dieser kleinen Besetzung bleiben sollte.
Der Zufall wollte es, dass mit Prof. Dr. Frieder Harz ein begeisterter Trompeter mit Posaunenchor-Erfahrung eine Wohnung des neu erbauten Berger Gemeindezentrums bezog, der sofort als Gründungsmitglied der Berger Blech-Bläser gewonnen werden konnte.

Gründungsjahr 1990
Nach einem Aufruf im Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde im Sommer 1990 meldeten sich die beiden Posaunisten Dr. Karl Niklas und Hans-Jörg Vogel. Bereits das erste Treffen der Hobby-Musiker geriet für alle zum großen Erlebnis, konnte doch nun unter der kompetenten Leitung von Prof. Harz mit drei Trompeten und zwei Posaunen vierstimmig gespielt werden.

Ging es anfangs darum, den Feierabend mit ungezwungenem Musizieren aus Spaß an der Musik zu genießen, wurde bald klar, dass der musikalische Genuss der Kirchengemeinde nicht vorenthalten werden dürfe.
So folgten erste Auftritte in Gottesdiensten und bei Gemeindefesten. Anfangs mit großen Zweifeln am eigenen Talent angetreten, konnten schon bald schwierigere Intraden und Choräle in Angriff genommen werden. So entwickelte sich die Gruppe zur gefragten kirchlichen Bläsergruppe - was anfangs gar nicht geplant war, da es auch großen zeitlichen Aufwand erforderte, andererseits jedoch zur Einschätzung der Bläser führte, dass ihre Musik wohl so schlecht nicht sein könnte.
Ökumenische Bläsergruppe

Aus dieser Entwicklung ergab sich die Notwendigkeit, die Gruppe zu vergrößern, denn man war nicht mehr spielfähig, sobald ein Mitglied aus zeitlichen Gründen ausfiel. So stießen im Laufe der Jahre viele neue Bläserinnen und Bläser dazu. Mit Angelika Probst (Trompete), Eva Schickhaus und Lydia Hauß (beide Posaune), Jürgen Schickhaus (Trompete) und Christoph Gehlen (Horn) wuchs die Gruppe derart, dass auch achtstimmige Intraden und Doppelchöre ins Repertoire aufgenommen werden konnten. Nach dem plötzlichen Tod von Lydia Hauß konnten als weitere Mitglieder Hauke Paysen (Tuba), Steffen Lüdecke (Posaune), Rainer Thywissen (Trompete) und Heiko Methe (Trompete) gewonnen werden.

Die folgenden Jahre brachten einige Veränderungen mit sich. Die anfänglich handgeschriebenen Noten wurden durch Notensatz per Computer abgelöst und das Repertoire erweiterte sich im Laufe der Zeit von klassisch bis zeitgenössisch. Die Bläsergruppe wurde fester Bestandteil regelmäßig wiederkehrender Veranstaltungen und Gottesdienste. So wird zum Beispiel die jährlich im Juni in der Votivkapelle Berg stattfindende Gedenkmesse zum Todestag von König Ludwig II. von den Berger Bläsern musikalisch gestaltet, wobei zum Abschluss traditionell die Bayernhymne intoniert wird.

Auch in personeller Hinsicht gab es einige Veränderungen, nachdem im Laufe der Jahre einige Bläser aus zeitlichen Gründen ausschieden und sich immer wieder neue Mitglieder der Gruppe anschlossen. Heute umfasst die Bläsergruppe mit Frieder Harz (Leiter), Florian Gehlen, Angelika Probst, Alfred Rehle, Jürgen und Eva Schickhaus, Wolfgang Dietz, Oliver Beck, Christoph Gehlen, Karl Niklas, Stefan und Birgit Ahnert und Hauke Paysen 13 Mitglieder (7 Trompeten, Horn, 4 Posaunen, Tuba), die sowohl der evangelischen als auch der katholischen Kirche angehören. Auch hier zeigt sich der Geist der am Ostufer des Starnberger Sees ausgeübten und gelebten Ökumene.
Verstärkung in den tiefen Stimmen
Zur Verstärkung der Tenor- und Baßstimme sind bei den Berger Bläsern interessierte Posaunisten, Hornisten und Tubisten herzlich willkommen, die Spaß am gemeinsamen Musizieren haben.
Kontakt: Prof. Dr. Frieder Harz (08151/50516) und Florian Gehlen (08151/95742).
|