Newsletter
Kirchenvorstandswahlen

Kirchenvorstands- wahlen
Noch 154 Tage bis zum Wahltag am
21. Oktober 2012!


Informationen

Unsere OLIVE

Seit 23.04.2012 im Katharina von Bora - Haus


Theologie für die Gemeinde

unter der Leitung von
Herrn Prof. Harz 
findet am 21.05.2012 
um 20.00 Uhr im 
Katharina von Bora-Haus statt.

Thema: "Dietrich Bonhoeffer (2.Teil)"  


Offenes Tanzen 

Tanzen mit Christa 
für Jung und Alt

29.06.2012


Nächster Kindergottesdienst 

während des Hauptgottesdienstes

10. 06. 2012


Berg
am Starnberger See
 

Besucherstatistik
Besucher gesamt: 38.575
Besucher heute: 17
Besucher gestern: 72
Max. Besucher pro Tag: 350
gerade online: 1
max. online: 16
Seitenaufrufe gesamt: 1.230.792
Seitenaufrufe diese Seite: 572
Counterstart: 11.03.2010
Statistiken  Statistiken

Online-Aktivitäten in den letzte 30 min
  • Niemand
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

Aktuelles

Predigttext Pfarrer Habdank

Aktuelles >>

Liebe Gemeinde,


Weihnachten, das ist Bethlehem und der Stall mit der Krippe, das sind Maria und Josef, die Hirten, die Schafe. Die Weisen aus dem Morgenland rücken zwar erst später an, aber: Weihnachten, das ist auch der Stern über dem Stall und: das Gloria der Engel über dem Hirtenfeld.
Weihnachten in der Kirche und in den Familien, das ist die Geschichte von Lukas 2 und die Lieder „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ bis „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“.
Das Zelebrieren jener wunderbaren Begebenheiten von damals ist das Eine, das Andere ist die Frage nach der Bedeutung von Weihnachten für uns heute.
Da lässt uns das Neue Testament nicht ratlos. Die Botschaft von Weihnachten ist dort in sehr unterschiedlicher Weise überliefert.
Zum Beispiel im 4. Evangelium. Johannes hat zwar keine Weihnachtsgeschichte. Aber er bietet einen theologisch sehr anspruchsvollen Prolog, den wir vorhin als Evangeliumslesung gehört haben. Und dann redet Johannes im 8. Kapitel auch von Weihnachten, zumindest sind diese Worte dem heutigen 2. Weihnachtsfeiertag von der Lutherischen Liturgischen Konferenz Deutschlands so zugeordnet worden. Und da heißt es:
„Jesus redete zu seinen Jüngern und den Pharisäern und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Das ist die kürzeste Weihnachtsgeschichte, die ich kenne. In einen noch kürzeren, fast schon Werbeslogan umgemünzt: Das einzig wahre Licht ist Jesus Christ. Keine noch so große Leuchte dieser Welt kommt ihm auch nur annähernd gleich. Er ist exklusiv das Licht der Welt, für alle und jeden.
Warum, wodurch? Weil Jesus nicht nur nach dem Johannesevangelium, aber da besonders, ein nicht zu überbietendes Einigkeitsgefühl und –Einheitsbewusstsein hatte mit seinem Gottvater. Es war sein Anspruch, dass in ihm, in dem, was er sagte und wofür und wie er diesen Anspruch lebte, Gott selbst in Erscheinung tritt, in die Welt eintritt und sich unter die Menschen begibt.
Also für heute gesprochen: An Jesu Leben ist 1:1 Gottes Wesen ab-lesbar und erfahrbar. Das göttliche Licht scheint in Jesus selbst voll auf.

Liebe Gemeinde,
die Lichtmetaphorik und –symbolik hat von diesem Ausgangspunkt „ich bin das Licht der Welt“ im christlich-kirchlichen Bereich vielfach Gestalt gewonnen. Von der Oster- und Taufkerze über den fast schon magischen Lichtgebrauch beim Friedenslicht aus Bethlehem – einer Art christlichem Fackellauf, wie er seit den Olympischen Spielen 1936 im Sport gepflegt wird, war wohl des „Führers“ Idee – bis hin zu den Lichtern am Adventskranz und am Christbaum, zum „ewigen Licht“ auf nicht mehr nur katholischen Gräbern, den Lichtern am Christkindlsmarkt – Licht, Licht, Licht. Und wie Goethe an seinem Ende zuletzt noch gesagt haben soll: „Mer lischt – hier so schlescht.“ Es ging und geht ums Licht, schon immer.

Wenn Jesus bei Johannes sagt: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Dann ist diese Lichtmetaphorik auch ein Neu-Aufnehmen guter alter Tradition Israels und verschiedener altorientalischer religiöser, auch der griechischen philosophischen Tradition. Das Licht war schon immer religiös und philosophisch relevant.

Denken Sie etwa an den Sonnengott Aton aus dem zu Jesu Zeiten noch gar nicht so Alten Ägypten, denken Sie an das Sonnengleichnis des Platon, auch sein Höhlengleichnis lebt letztlich von der grundlegenden Bedeutung des Lichts. Oder an den Philosophen aus der Tonne: Diogenes, der von Alexander dem Großen angetroffen wird, der ihm einen Wunsch freistellt – Diogenes antwortet: Geh mir aus der Sonne, geh mir aus dem Licht!

Warum eigentlich diese nicht nur weihnachtliche, sondern auch österliche, diese allgemein religionsgeschichtliche und auch philosophische Prominenz des Lichts? Die Aufklärungszeit des 17. und 18. Jahrhunderts hat auch mit dieser Methapher gearbeitet, auf Englisch heißt Aufklärung, was man dem deutschen Wort nicht ansieht: enlightenment. Wann immer es um Klärung, Aufklärung und neue Wahrheit und neue Wegweisung ging, spielte der Bezug auf das Licht eine wichtige Rolle. Warum?

Das liegt ganz einfach daran, dass Licht elementar wichtig ist für alles Leben. Ohne Licht kein Leben. Das weiß auch der Schöpfungsbericht am Anfang der Bibel: Dunkel war schon. Aber erstes Geschöpf ist: Licht, Licht als Geschöpf und nicht: Schöpfer.
Die Unabdingbarkeit des Lichts für jede Lebensmöglichkeit ist der Grund für seine wichtige Stellung und Funktion im Leben wie für seine religiöse Verehrung und philosophische Grundwahrnehmung, Prinzipienfunktion.

Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Christus ist das Licht der Welt. Nach dem Johannesevangelium hat die Welt, noch nicht einmal Jesu Jünger zu seinen Lebzeiten, geschweige denn die Pharisäer und das zeitgenössische Judentum, aus dem Jesus herkam und ihm entwachsen ist, dieses als solches nicht erkannt: dass er das Licht der Welt sei. Und weil sie alle dies, dass er das Licht der Welt sei, zu seinen Lebzeiten nicht erkennen können und werden, wird den Christen später von Jesus dafür für das gläubige Erkennen der Geist verheißen. Der Geist, der verstehen und glauben lässt, was er und sein Geist bedeutet und damit seine Einigkeit mit dem Willen seines Gottvaters.
„Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ (Johannes 4,24)
Jesus im Geist und in der Wahrheit ähnlich werden und dem Willen seines Gottvaters – wenigstens annäherungsweise – ist im johanneischen Sinne das Programm des Christentums.
Wie Jesus selbst Gott als dem persönlichen Gottvater zu vertrauen, das heißt christlich glauben. An Jesus Christus zu glauben, heißt, wie er zu glauben und zu Gott ein unmittelbares Vertrauen zu haben. So zu glauben und nach seinen Maßstäben zu leben, darum geht es, das ist die christliche Devise. Auf welcher Basis und wie geht das?

Wir finden einen passenden Hinweis von Jesus selbst in einem anderen Evangelium, in Jesu Bergpredigt im Matthäusevangelium, da heißt es: Ihr seid das Licht der Welt. (Matthäus 5,14)


Liebe Gemeinde,
es geht also nicht nur darum, das Licht zu erleben, sondern selbst auch zu sein und weiter zu geben. Das, was dir Jesus bedeutet, auch selber umzusetzen in deinem Leben. Was dich an ihm fasziniert, worin er dir persönlich Licht ist, selber heute zu realisieren.
Sei es seine Idee der Nächsten- und Feindesliebe, die dich fasziniert, sei es seine Vergebungsidee und –praxis, die dich überzeugt, sei es seine Zuwendung zu den Armen und Schwachen, zu allem, was irgendwie ausgegrenzt wird, sei es sein Ertragen im Leid - sein Kreuz musste ihm, dem Kreuzträger selbst von einem anderen mitgetragen werden. Ja, mittragen helfen in schwieriger Situation, darin können wir selbst heute Licht sein für andere.

Liebe Gemeinde,
Ich bin das Licht der Welt, das soll auch für uns - im Rahmen unserer Möglichkeiten – heute gelten. Ihr seid das Licht der Welt.
Im Schein des Lichts von Weihnachten, aber auch von Ostern - denn erst da schließt sich der Kreis des Lichts von Weihnachten - dürfen wir darauf vertrauen, dass uns die Kraft und Fähigkeit gegeben ist und jeden Tag immer neu verliehen wird: zum Lichtsein.
Und da ist das Kerzenlicht von Bethlehem, dessen Verbreitung wir hier bei uns seit einigen Wochen praktizieren, nur ein Symbol für das, was wir - jeder Christenmensch an seiner Stelle – nicht nur am Feiertag, sondern an jedem Tag, alltäglich weitergeben können.
Wachsamkeit, Phantasie und Mut sind gefragt und gefordert von jedem, denn: Ihr seid das Licht der Welt! Amen.

Und der Herr sei mit eurem Geiste. Amen.
 

Zurück

License Key Error.
[Running in limited mode] [Help]

Mai 2012
S M D M D F S
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9

Easy PHP Calendar
License Key Error.
[Running in limited mode] [Help]

Samstag, 19. Mai

 

Ökumenischer Krankenhausgottesdienst
MS-Klinik Kempfenhausen 18:30 - 19:30



Aktuelle Nachrichten

1. Nachrichten von unseren Israelreisenden

vom 15.05.2012

weiter lesen


Konfirmierten Frühstück

am 14.05.2012 im Katharina von Bora - Haus

weiter lesen


Konfirmation 2012

am 13.05.2012 in Aufkirchen

weiter lesen


Beichtgottesdienst der Konfiermanden

am 12.05.2012 in Farchach

weiter lesen


Kunstwerk des Monats Mai

mit Roman Wörndl am 9.05.2012 im Katharina von Bora Haus

weiter lesen


Lust auf Kirche mit Konfirmandenvorstellung

am 06.05.2012 in Aufkirchen

weiter lesen


Kunstwerk des Monats Mai -Aufstellung des Werkes-

am 5.05.2012 vor dem Katharina von Bora - Haus

weiter lesen


Rede beim KZ-Gedenkzug

am 28.04.2012, 13 Uhr, in Petersbrunn

weiter lesen


KZ-Gedenkzug "Todesmarsch"

am 28.04.2012

weiter lesen


Lebenslauf-Predigt zu Bestattung von Ursula Hoyer

am 26.04.2012 gehalten von Pfarrerin Bettina Mokg

weiter lesen