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12.07.2019 - Sommerfest

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mit Geistlichem Wort von Pfarrer Johannes Habdank zu "Danken im Sommer"

Liebe sommerliche Festgemeinde,

wie oft und wofür sagen Sie, sagt Ihr „danke!“ am Tag. Denken Sie, denkt Ihr einmal darüber nach. Das ist nicht ganz einfach, aber interessant und aufschlussreich. Da gibt es ganz unterschiedliche Situationen und Erlebnisse:

Wenn Dir jemand kurz mal geholfen hat – danke! In kurzzeitigen Beziehungen wird vielleicht noch öfter „Danke“ gesagt als in langjährigen Ehen, wo vieles einfach für selbstverständlich genommen wird.

Oder: wenn Dir jemand beim Wiedersehen-Sagen „noch einen schönen Tag“ wünscht – danke!  Das habe ich einmal vor Jahren nach einem Dienstgespräch bei meinem früheren Arbeitgeber zu einem meiner Vorgesetzten gesagt: „schönen Tag noch!“  – darauf der: „Wir sind hier nicht da, um einen schönen Tag zu haben, sondern einen erfolgreichen im Interesse des Kunden und des Unternehmens!“ Ja, manchmal kann man nicht danken, weil man schlecht drauf ist.

Sehr viel ernster: oftmals gibt es einfach nichts zu danken, sondern höchstens hinzunehmen und zu versuchen zu verstehen. Der Dank bleibt dir im Halse stecken. Ich denke an Menschen, die einen schweren Schicksalsschlag hinzunehmen, zu bewältigen und zu verkraften haben. Dank scheint da erstmal nicht angebracht.

Liebe sommerliche Festgemeinde,

ich habe vor ein paar Jahren einmal meine Schüler in der 3. und 4. Klasse oben in Aufkirchen befragt, wofür Sie dankbar sind im Sommer, die Antworten waren sehr vielfältig:

Dass es lange hell ist und ich manchmal länger aufbleiben kann. Dass wir draußen grillen können. Für den Urlaub. Für Hitzefrei. Für den Sonnenschein. Für die Ferien, dass keine Schule ist. Dass es viel Eis gibt. Dass ich mich sonnen kann. Dass ich neue Freunde im Urlaub finde. Dass ich wieder in Italien sein kann. Für die sonnigen Reitstunden. Dass wir die Bundesjugendspiele haben. Für zwei Wochen Segeln. Dass mein Papa endlich einmal Zeit hat. Dass die Blumen blühen. Dass ich Federball spielen kann. Für die vielen Tiere im Sommer. Dass ich da Geburtstag habe. Dass ich in den Starnberger See gehen kann - hoffentlich nicht wie einst König Ludwig …

Liebe sommerliche Festgemeinde,

für das alles sind sicher nicht nur Kinder dankbar. Sondern in vielem übereinstimmend auch wir, und wir haben zum Thema „Dank im Sommer“ sicher noch jeder selbst auch noch genügend Einfälle, hoffentlich!

Nun, es gibt Menschen – das habe ich in meinem Leben allerdings bis-her nur wenige Male erlebt –, die sind dauernd und immer und überall und für alles dankbar. Das sind sehr demütige, immer alles nur empfangende Typen, meist sehr fromme Menschen, die immer alles nur aus Gottes Hand nehmen. Und dann gibt es viele andere Menschen – und das erlebe ich doch recht oft – Menschen, von denen hörst Du so gut wie nie auch nur irgendein „Danke“. Sie nehmen alles als selbstverständlich hin, und sie merken gar nicht, dass es nicht selbstverständlich ist, oder dass es etwas Besonderes ist, was sie zumindest dann und wann erleben oder empfangen. Und dann gibt es die Menschen, die das richtige Gespür und das Augenmaß haben, dass und wann es angebracht ist, „Danke“ zu sagen, dankbar zu sein. Die die Einsichtsfähigkeit und zugleich das rechte Anstandsgefühl haben, danke zu sagen sogar dann, wenn es manchmal  vielleicht etwas schwer fällt. Und dann gibt es auch noch die, die den erfreulichen Mut dazu, ja, die Freude daran haben, es laut heraus zu sagen, wenn ihnen gut gefällt, was ihnen zufällt: DANKE!

Liebe Festgemeinde, wir bitten heute unseren Gott um Dankbarkeit zur rechten Zeit am rechten Fleck und im rechten Ton. Dass wir danken und feiern können, dass es uns hier so gut geht, es ist nicht selbstverständlich. Feiern und freuen wir uns darüber – hier in dieser Gemeinde – , seien wir dankbar!

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich!

Amen.

Bilder vom Sommerfest sind hier zu sehen.


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